Die Seniorenresidenzen im Park und am Kaiserberg mit neuer Führung

Im Frühjahr dieses Jahres wurde die älteste Tochter des verstorbenen Hans-Bernd Koal zur Geschäftsführerin der Alten- und Pflegeheim Schacht GmbH berufen. So ist das 1979 gegründete Unternehmen wieder in familiärer Hand. Frau Carolin Reifschneider kennt das Unternehmen seit Ihrer Kindheit und freut sich auf die neue Herausforderung. Zur Verstärkung hat sich Frau Reifschneider ein neues Führungsteam zusammengestellt.
So konnte sie Herrn Marcus Mossmann als Heimleiter für die Seniorenresidenz am Kaiserberg gewinnen. Herr Mossmann leitete eine Kurzzeitpflegestation und zusätzlich eine Station für Schmerztherapie. Als Dozent in der Theodora Konitzky Krankenpflegeschule unterrichtet er in den Themenbereichen Gesundheitsökonomie, Pflegegesetze und Qualitätsmanagement. Der Betriebswirt mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement startete Anfang September in der Seniorenresidenz.
Für die Seniorenresidenz im Park konnte die neue Geschäftsführerin Herrn Markus Simmel als neuen Heimleiter gewinnen. Das absolvierte Studium Pflegemanagement und Betriebswirtschaft und die langjährige Erfahrung als Pflegedirektor in der Krankenhausdirektion, Heimleiter und Direktor bei zwei Trägern in der Altenpflege in Würzburg und Rastatt qualifizieren ihn für diese Aufgabe. Seit dem 01.10.11 leitet Herr Simmel die Seniorenresidenz im Park.
Das Führungsteam wird komplettiert durch Frau Elke Köhler und Frau Carmen Berk für die Positionen der Pflegedienstleitung sowie der Assistentin der Geschäftsführung durch Frau Susanne Mandler.
Frau Reifschneider ist überzeugt, dass mit diesem qualifizierten und motivierten Führungsteam das Unternehmen im Sinne der Familie erfolgreich geführt werden kann und freut sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit.

Wetterauer Zeitung vom 10.02.2011
Schacht GmbH investiert 420.000 Euro in die Kommunikationstechnik der beiden Seniorenresidenzen
Bad Nauheim (pm). Rund 420 000 Euro investiert die Alten- und Pflegeheim Schacht GmbH in die die technische Ausstattung der Bad Nauheimer Seniorenresidenzen Im Park und Am Kaiserberg. Mit der Umsetzung wurde im Januar begonnen, bis Mitte dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Alle Telefon- und Notrufanlagen in beiden Häusern sukzessive auf den neuesten technischen Stand gebracht.
Laut der Geschäftsleitung beinhaltet die neue Anlage ein Notrufsystem, mit dem jeder Bewohner zu jeder Zeit Hilfe anfordern oder Kontakt aufnehmen kann, auch wenn er dazu physisch nicht in der Lage ist. Das Pflegepersonal könne unmittelbar reagieren und von jedem Ort aus mit dem Bewohner in Sprechkontakt treten. Die Heimleitung: »Für. unsere Bewohner und deren Angehörige ist es besonders wichtig, im Notfall schnell Hilfe rufen zu können. Nicht jeder Bewohner ist in der Lage, per Knopfdruck Hilfe anzufordern. Dem wird mit dieser Anlage Rechnung getragen.«
Alle Zimmer werden nach Angaben der Leitung mit Hausnotruftelefonen ausgestattet. Die Apparate entsprächen “ mit der Schriftgröße des großen Displays, der Tastengröße, der einfachen Bedienbarkeit und den Speichertasten den gerontologischen Richtlinien. Über eine große rote Notruftaste (erweiterbar mit Funkempfänger) sei jederzeit ein Hilferuf möglich.
Darüber hinaus statte man alle Mitarbeiter mit einem tragbaren Telefon aus. Ein Notruf könne so überall empfangen werden.
Prinzessinnenbett wird gebastelt

Teamwork: Senioren und Vorschulkinder lassen ihrer Kreativität beim Basteln gemeinsam freien Lauf.(Foto: cor).
Wetterauer Zeitung vom 12.02.2011
Erste gemeinsame Aktion von Kita, Jugendkunstschule und Seniorenresidenz
Bad Nauheim (cor). Zu einer gemeinsamen Bastelaktion hatten die Seniorenresidenz Am Park, die Kindertagesstätte Am Goldstein und die Bad Nauheimer Jugendkunstschule Kunststück gestern die Senioren des Pflegeheims eingeladen. Zum ersten Mal wurde eine erweiterte Bastel- und Malaktion als Beschäftigungsangebot unterbreitet.
»Wir haben viele demenzkranke Senioren, daher bietet sich diese Aktion ideal als Beschäftigungstherapie an«, erklärte die Leitung der Seniorenresidenz. Mitmachen kann jeder, der Lust an Bastelaktivitäten hat. Unterstützung erhalten die Senioren von den Vorschulkindern des Kinderhauses Am Goldstein. »Wir haben nach einem gemeinsamen Projekt gesucht und die Jugendkunstschule angesprochen«. Mit Anke Geffert habe man sowohl für die Kunstschule als auch für die Kita eine Ansprechpartnerin gefunden.
Nachdem Groß und Klein die Geschichte der »Prinzessin auf der Erbse« gehört hatten, ging es frisch ans Werk. Aus Materialien wie Krepppapier, Drähten oder Stoff gestalteten alle der Erzählung entsprechend das Bett der Prinzessin. Der Fantasie waren bei der kreativen Bastelarbeit keine Grenzen gesetzt. Unter professioneller Anleitung der Jugendkunstschule entstanden die unterschiedlichsten Kunstwerke, die nach der Aktion versteigert werden sollen.
Der Erlös soll einem sozialen Projekt zugute kommen. Ebenso möchte die Seniorenresidenz fünf Familien aus Bad Nauheim unterstützen, die finanziell nicht in der Lage sind, ihren Kindern eine Kursteilnahme in der Jugendkunstschule zu ermöglichen. Die Kosten werden übernommen.
Nach dem erfolgreichen Auftakt am Freitag wird die Bastelaktion in vier Wochen in der Seniorenresidenz Am Kaiserberg fortgesetzt.
Hausfrauenverband zu Besuch in zwei Seniorenresidenzen
Wetterauer Zeitung vom 19.02.2011
Bad Nauheim (pm). Zahlreiche Mitglieder des Hausfrauenverbands Bad Nauheim besuchten kürzlich die Seniorenresidenzen Am Kaiserberg und Im Park. Die Assistentin der Geschäftsführung, Frau Susanne Mandler begrüßte die Gäste; mit der Vorsitzenden Roswitha Hahn an der Spitze zunächst in der Seniorenresidenz Am Kaiserberg.
Dort gibt es 121 Einzel-, 34 Doppelzimmer und 17 Appartements in unterschiedlichen Größen. Die Besucher nahmen Einblick in die Wohnräume, Gemeinschaftsräume und den großen Speisesaal. Nach dem Kaffeetrinken wurde darüber informiert, was zu tun ist, wenn ein Angehöriger überraschend zum Pflegefall wird und versorgt werden muss. Häufigste Fragen in einer solchen Situation: Wer gilt als pflegebedürftig? Wie beantragt man: eine Pflegestufe? Was ist die Pflegekasse? Welche Leistungen aus der Pflegeversicherung kann man beantragen? Diese und andere Fragen wurden von Frau Mandler beantwortet. Weitere Informationen gab es zur stationären Hilfe und Kurzzeitpflege sowie über die Heimkosten – von Pflegestufe 0 bis Pflegestufe 3.
Zwei Mitarbeiterinnen führten bei einem zweiten Termin durch die am Rand des Bad Nauheimer Südparks gelegene Seniorenresidenz Im Park. Auf sieben Etagen steht in verschiedenen Zimmergrößen und Ausstattungen Wohnraum für 244 Senioren zur Verfügung. Die Besucher konnten Einblick nehmen in Speisesaal, Kochküche für Demenzkranke und Aufenthaltsräume sowie verschiedene Einzelzimmer und Appartements.
Nach der Kaffeepause erzählte Frau Susanne Mandler über den Tagesablauf in diesem Alten- und Pflegeheim. Zum Programm gehören zahlreiche Beschäftigungsangebote (unter anderem Singen, Kegeln, Leserunden, Gottesdienste) sowie Feiern aus den .unterschiedlichsten Anlässen und zu verschiedenen Jahreszeiten. Auch Ausflüge, werden für die Bewohner organisiert. Außerdem ist des Öfteren ein DRK-Therapiehund; zu Gast in der Seniorenresidenz. Der Tag klang mit viel Spaß für alle Teilnehmer bei einer gemütlichen Runde und einem Glas Sekt aus.
Wir sagen DANKE!
Wetterauer Zeitung vom 30.10.2010
Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,
am 05.07.2010 und 22.09.2010 fand in unseren Residenzen „Im Park” und „Am Kaiserberg” die jährliche unangemeldete Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) statt.
In beiden Einrichtungen wurde uns eine mehr als überdurchschnittliche Qualität bescheinigt. Die Benotung, die ab sofort für alle im Internet unter www.seniorenresidenz-badnauheim.de nachzulesen ist, liegt in beiden Seniorenresidenzen (bei einer Gesamtbewohnerzahl von über 400) weit über dem Bundesdurchschnitt.
Ein überaus hohes Maß an Engagement Ihrerseits, verbunden mit dem Streben, das Bestmögliche den uns anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohnern zu geben, hat zu diesem mehr als positiven Ergebnis geführt.
Für diesen Einsatz möchten wir uns bei Ihnen bedanken.
Wir sind stolz, dass wir mit Ihnen zusammen diese Pflegequalität erbringen können. Die sehr gute Bewertung beider Seniorenresidenzen sehen wir als Belohnung für Ihre Arbeit in der Vergangenheit und sollte uns einen zusätzlichen Ansporn für die Zukunft geben, unser aller Anspruch auf eine würdevolle Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin aufrecht zu erhalten.
Die Geschäfts- und Heimleitung der Seniorenresidenz im Park und am Kaiserberg
600 Euro für Operation von "Brix"
600 EURO spendete die Seniorenresidenz im Park für den Tierheim-Schäferhund »Brix«, der mit seinen gerade einmal zwei Jahren unter einer schweren Hüftdysplasie litt. Am Dienstag übergaben der Geschäftsführer der Alten- und Pflegeheim Schacht GmbH den Scheck an Tierheim-Leiterin Christiane Peter (Mitte). Bei einem privaten Spendenaufruf kamen weitere 725 Euro durch Einzelspenden zusammen. In der vergangenen Woche konnte »Brix« operiert werden und erholt sich derzeit in einer Pflegestelle in Usingen. »Damit können wir sowohl die Operation als auch die Nachsorge finanzieren«, freute sich die ehrenamtliche Tierheim-Helferin Cornelia Wilhelm. »Dem Hund geht es gut, alles hat prima geklappt, er hat das gut weggesteckt«, sagte Peter. Sogar einige Interessenten, die den erholten und gesunden »Brix« gerne zu sich nehmen würden, hätten sich bereits an das Tierheim gewandt. Über seine Gründe für die großzügige Spende sagte der Geschäftsführer: »Als wir den Hund zum ersten Mal im Tierheim besucht haben, waren wir sofort begeistert von seiner ruhigen Art. Wir hoffen, er findet nun bald eine liebe Familie, die sich um ihn kümmert.« (Text/Foto: caj)
Seniorenresidenz Im Park erhält die Note 1,0
Mit Spannung haben wir das Ergebnis der Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) erwartet. Wir freuen uns über die Gesamtnote 1,0 und sehen uns in unserer Arbeit, in unserem ständigen streben nach Qualitätsverbesserung, bestätigt.
Am 22.09.2010 besuchten uns die Prüfer des MDK unangemeldet. Diese Prüfungen sind in dieser Form gesetzlich vorgeschrieben. Der MDK führt die Prüfungen im Auftrag der Verbände der Pflegekassen durch. Die Prüfungen erfolgen auf der Rechtsgrundlage des Pflegeversicherungsgesetzes. Aus einem über 600 Punkte umfassenden Prüfkatalog fließen je Bereich (Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, Wohnen, Verpflegung und hauswirtschaftliche Versorgung, Hygiene) explizit ausgewählte Prüfkriterien in den sogenannten Tranzparenzbericht mit entsprechender Benotung ein. Der Tranzparenzbericht ist der Teil der Prüfung, der durch die Verbände der Pflegekassen zwingend zu veröffentlichen ist.
Die Tranzparenzberichte geben damit den Interessenten eine gute Einschätzung bei der Auswahl einer Einrichtung.
Wir sind sehr stolz mit unseren beiden Einrichtungen diese Prüfungen in diesem Jahr mit Bravour bestanden zu haben. Diese Prüfungen geben uns zusätzlich die Motivation, unsere Leistungen zu stabilisieren und noch zu verbessern.
Alltagskompetenz erhalten und stärken

Wetterauer Zeitung besucht Seniorenresidenz Im Park
Bad Nauheim (ihm). Kürzlich eröffneten die Senioren- residenzen Im Park und Am Kaiserberg Tages- gruppen für Bewohner mit Selbstpflegedefiziten. 15 Senioren werden in der Gruppe Im Park, bis zu 20 Personen Am Kaiserberg betreut. Das Ziel: Noch vorhandene Alltagskompetenzen sollen gestärkt werden. Die Wetterauer Zeitung besuchte die Seniorenresidenz Im Park.
Der Raum ist hell und weiträumig. Antike Möbel sind zu sehen, eine Schallplatte dreht sich. „Wir haben bei der Einrichtung darauf geachtet, dass es Sachen sind, die die Leute von früher kennen“, sagt Ergotherapeutin Solveigh Gniza. Sie gehört zu den zusätzlichen Mitarbeiterinnen. die das Projekt in der Anfangszeit begleiten. Nach den ersten Tagen fällt ihr Fazit positiv aus. „Es macht den Teilnehmern Spaß, hier zu sein.“
Wie Gniza erzählt, kommen die 15 Männer und Frauen montags- bis freitagmorgens zwischen 8 und 13 Uhr. Gemeinsam decken sie den Tisch, um zu frühstücken. Der Ablauf ist gemütlich: „Wir schauen, dass alle in Ruhe fertig werden.“ Zusammen wird abgeräumt und gespült. Beschäftigungsangebote schließen sich an. An jedem Tag der Woche ist etwas anderes an der Reihe, auf Regelmäßigkeit wird geachtet. „Dadurch entsteht Sicherheit“. sagt die Ergotherapeutin. Sitzgymnastik, Spielrunden und Basteln gehören zu den Offerten.
Die Bewohner setzen sich mit den Gruppenleiterinnen Heidemarie Kollmar und Maria Kaminska in einen Kreis. Kollmar stellt Aufgaben zum Gedächtnistraining: „Wir suchen eine Stadt mit >Et,“ Die Antworten lassen nicht lange auf sich warten: „Essen“ und „Erfurt“ werden genannt, Weitere Spiele schließen sich an. Kaminska lässt Redensarten raten: „Wir suchen ein Sprichwort mit Hand.“
Auch das Vervollständigen von Sätzen kommt gut an: „Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand …?“ Da Fasching ansteht, steht nun das Schmücken des Raums auf der Tagesordnung. Luftschlangen werden aufgepustet und aufgehängt. Gegen halb zwölf Uhr beginnen Bewohner und Betreuerinnen, fürs Mittagessen zu decken. Gespeist wird an zwei kleineren Tischen, Vorteil gegenüber der langen Tafel: Alle erreichen selbstständig Schüsseln und Platten. Nachdem erneut abgeräumt und gespült wird, werden die Bewohner zurück zu ihren Zimmern und Appartements begleitet.
Groß sei die Nachfrage der Angehörigen nach Plätzen gewesen, wie die leitende Ergotherapeutin Carola Hartenstein berichtet, Daher musste eine Auswahl getroffen werden, bestimmte gesundheitliche Gesichtspunkte waren beispielsweise Kriterium. Zusätzliche Kosten fielen für die Bewohner nicht an.